Keywords, User und Suchmaschinen

Keywords richtig anpassen an das Suchverhalten der User und Suchmaschinen

Das World Wide Web gehört bereits zu den Standards der meisten Haushalte. Nichts scheint mehr ohne die Nutzung des Internets zu gehen und Suchmaschinen lotsen den User sicher über die Daten-Highways, um an die gesuchten Informationen zu kommen. In Sekundenschnelle werden unzählige Daten durchforstet, um die passenden Vorschläge "auszuspucken". Niemand will sich naturgemäß selber auf die Suche im Dickicht der Informationsflut machen, um an die geforderten Informationen zu gelangen. Dank des technischen Fortschritts der digitalen Medien kein Problem- so scheint es wenigstens. Als bemerkenswert gilt, dass nahezu die Hälfte aller Anfragen monatlich nur ein einziges Mal von einem Nutzer gestellt werden. Haben zwei Menschen die gleiche Frage, kommt man auf bereits 70 Prozent. Fazit ist also, dass es eine Fülle von Anfragen gibt, die ganz individuell gestellt werden. Berücksichtigt man Keywords oder formuliert Anzeigen, wird dieses Phänomen längst nicht ausreichend berücksichtigt. Die Folge ist, dass ein ungeheures Potenzial verschenkt wird, wenn das Augenmerk lediglich auf die vordefinierten Schlagworte gelenkt wird. Werden Suchanfragen über entsprechende Keywords gestartet, werden längst nicht alle berücksichtigt, weil sich das allgemeine Suchverhalten unter anderem aufgrund der Wissensvermehrung stark gewandelt hat. Früher mussten lediglich einige Keywords eingegeben werden, während aktuell Suchanfragen mit immer mehr Keywords ausgestattet sein müssen. Der Grund dafür liegt in der Hoffnung, dass Suchanfragen effizienter gestellt und entsprechend vorsortiert werden können. Die besten Suchergebnisse (SERP) können von Suchmaschinen erwartet werden, wenn der User in der Lage ist, den Suchgegenstand genau zu definieren. Doch leider überschätzen viele Internet-Nutzer die Fähigkeiten einer Suchmaschine und erwarten vielmehr menschliche Fähigkeiten. Gerade in diesem Punkt liegt die große Herausforderung. User sollen selbst bei nicht exakt formulierten Suchanfragen korrekt "bedient" werden. Hier ist also die Branche gefordert, stärker den Menschen entgegen zu kommen, mit den verhältnismäßig wenigen gebuchten Keywords, Texten und verlinkten Seiten eine Vielfalt an Informationen liefern zu können. Suchmaschinen sollten idealerweise menschliche Fähigkeiten entwicklen können, auch unklar definierte Keywords zufriedenstellend einordnen zu können. Die Zielsetzung von Suchmaschinen basiert im Grunde auf einer einleuchtenden Tatsache, dass auf jedes Suchergebnis eine passende Antwort folgen sollte. Um hier für Abhilfe zu sorgen, muss an dem Selbstverständis dieser nützlichen Helfer gearbeitet werden. SEO und SEM sollten stärker zielorientiert arbeiten, wenn erfolgreich verhindert werden soll, dass Attraktivität und Akzeptanz von Suchergebnissen sinken. Die Folge ist dann unausweichlich und bedeutet in letzter Konsequenz, dass die User sich, wie bei einem schlechten Fernsehprogramm, einfach wegzappen, weil zufriedenstellende Antworten ausbleiben. Entgehen kann man all dem, wenn Keywords wie auch Texte zielorientierter eingegeben werden und exakt auf die Suche abgestimmt sind. Soll dieses System greifen, sollten Suchmaschinen-Optimierer einen einfachen wie auch effektiven Grundsatz verfolgen: Sie sollten besser "zuhören"!

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