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Yahoo
Betreibt eines der umfassendsten Internet-Verzeichnisse und eine leistungsfähige Suchmaschine. Nach der Übernahme zahlreicher kleinerer Suchmaschinen ist Yahoo einer der großen Konkurrenten von Google auf dem Markt der Search Engine Players.

News zu Yahoo

Yahoo gerät immer mehr unter Druck. Die erste Kaufabwehr ist geglückt, doch der US-Milliardär Carl Icahn sowie ein Hedge-Fonds sind bei Yahoo eingestiegen. Icahn als auch der Hedge-Fond wollen den Konzernchef Jerry Yang zur Annahme des Angebots von Microsoft drängen oder für dessen Ablösung sorgen. Nach Gegenkandidatur von Icahn hat Yahoo nun die Hauptversammlung vom 3. Juli auf Ende Juli verschoben. Microsoft plant nach Ausschlagung des Angebots von ca. 30 Millarden Euro eine andere Form der Zusammenarbeit mit Yahoo um so eine bessere Position gegenüber Google zu erlangen.

Yahoo und Google wollen Partner werden

Nun ist es offiziell. Die Verhandlungen mit Microsoft und Yahoo sind endgültig gescheitert. Stattdessen will Yahoo im Werbegeschäft mit Google kooperieren. Es soll von Google verkaufte Werbung in Zukunft auf Websites von Yahoo in der USA und Kanada präsentiert werden. Damit kann eine feindlichen Übernahme durch Microsoft verhindert werden. Durch diese Kooperation sind Mehreinnahmen von ca. 520 Millionen Euro geplant. Die Kooperation ist für vier Jahre vorgesehen, kann aber zweimal um 3 Jahre verlängert werden. Das US Justizministerium hat nun dreieinhalb Monate Zeit zur Überprüfung der Vereinbarung. Kartellrechtliche Bedenken liegen vor, da die beiden Suchmaschinenbetreiber so einen Marktanteil von mehr als 50 % auf dem Online-Werbemarkt erreichen. Der Online-Werbemarkt erzielte bereits 2007 ein Volumen von 40 Millarden. Man rechnet mit einem Anstieg auf 75 Millarden bis 2010. Unter Berücksichtigung der Marktbeherrschung im Bereich Online-Recherche -75 % der Suchanfragen erfolgen über Google und Yahoo - wird klar das Google auch den Online-Werbemarkt eine marktbeherrsche Stellung erlangt.

Yahoo verliert die besten Mitarbeiter

Mittlerweile haben 114 führende Mitarbeiter Yahoo verlassen. Aus der Kreativabteilung sind die Flickr-Gründer Caterina Fake und Stewart Butterfield, sowie der Entwickler des Bookmark-Dienstes del.ico.us, Joshua Schachter gegangen. Es existiert eine Website auf der Yahoo-Mitarbeiter per Formular automatisch kündigen können. Sollte die Entwicklung so weiter gehen dürfte es um Yahoo nicht gut bestellt sein.

Microsoft gibt die Übernahme von Yahoo nicht auf

Microsoft verbündete sich mittlerweile mit dem kritischen Yahoo-Großaktionär Carl Icahn, der die Yahooführung auf der Hauptversammlung Anfang August stürzen will. Eine komplette Übernahme von Yahoo oder auch nur der zuletzt vorgeschlagene Teilkauf des Suchmaschinen-Geschäfts ist für Microsoft interessant. Die derzeitige Geschäftsführung von Yahoo ist gegen dieses Geschäft. Alle Offerten wurden abgelehnt. Der Großaktionär Icahn will bei der nächsten Hauptversammlung am 1. August den Verwaltungsrat bei dessen Neuwahl komplett mit seinen eigenen Leuten neu besetzen lassen. Dieses Gremium soll Yang abwählen und so den Weg für Microsoft frei machen. Microsoft und Icahn führten schon mehrere Gespräche doch Details sind noch nicht ausgehandelt worden. Auch die Yahoo-Aktionäre wurden von Icahn schon in einem offenen Brief angesprochen und um Unterstützung gebeten. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen würde das Geschäft mit Microsoft mindestens neun Monate dauern. Nicht nur Icahn sondern auch einige andere Aktionäre hatten die Ablehnung der Offerten von Microsoft durch die Geschäftsführung von Yahoo scharf kritisiert. Deswegen wurden mehrere Klagen von Anteilseignern eingereicht. Yahoo ging mittlerweile bei Suchanzeigen eine Kooperation mit Google ein. Microsoft möchte die Vormachtsstellung von Google mit dem Kauf von Yahoo brechen. Yahoo führte in den vergangenen Wochen Medienberichten zufolge mit möglichen weiteren Partnern Gespräche, um die drohende Übernahme abzuwehren. Die potenziellen Verbündeten der Time-Warner-Konzern und der Medienmogul Rupert Murdoch -News Corp- überlegen wie man Yahoo gemeinsam übernehmen könnte. In den nächsten Wochen wird sich herausstellen wer der Gewinner sein wird. Zumindest die Yahoo-Aktie zählte heute schon zu den Gewinnern.

Yahoo schließt mit Großaktionär Icahn einen Kompromiss

Der Großaktionär Icahn bekommt einen Sitz für sich und zwei Sitze für seine Vertrauten im Verwaltungsrat von Yahoo. Im Gegenzug zieht er seine eigenen Gegenkandidaten zur Abwahl des kompletten Gremiums zurück. Durch diese Einigung ist die drohende Eskalation des Streits auf der Hauptversammlung von Yahoo abgewendet worden. Icahn will Yahoo jedoch nach wie vor zu einem Verkauf an Microsoft auffordern. Nur so, könne nach der Meinung von Icahn, die Marktdominanz von Google im Bereich der Online-Werbung gebrochen werden.

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