Umweltfreundliche Suchmaschine

Was verbirgt sich hinter der umweltfreundlichen Suchmaschine Ecosia und wie reagiert Google?

Klimaschutz ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem wichtigen Thema geworden. Das Bewusstsein der selbst verursachten CO2 Emissionen ist gestiegen und so haben sich in der Vergangenheit verschiedene Projekte entwickelt, mit denen diese Emissionen zum Wohl der Umwelt gesenkt werden sollen. Mit der Ecosia erreicht dieser Gedanke auch einmal mehr das Internet und die Suchmaschinen.
Ecosia ist auf dem Grundgedanken einer umweltfreundlichen Suchmaschine entstanden. Rein äußerlich unterscheidet sie sich nur geringfügig von anderen Suchmaschinen und bietet neben den Suchergebnissen auch einige Adwords Anzeigen an der Seite oder über den normalen Suchergebnissen. Für jeden Klick erhält Ecosia einen bestimmten Betrag, der wiederum zu 80% in die Erhaltung und den Schutz der Regenwälder investiert wird. Hierbei wird sie von den anderen Suchmaschinen Bing und Yahoo sowie dem WWF unterstützt - wenn Bing und Yahoo auch noch Ökostrom nutzen würden, wäre dem Umweltschutz wirklich gedient -. Erstere unterstützen Ecosia durch gesponserte Links, für die sie lediglich eine Beteiligung erhalten während der restliche Betrag voll an Ecosia und damit in großen Teilen auch an den Umweltschutz geht. Inwiefern dies jedoch zu einer Ablösung der Suchmaschine von Google führt ist fraglich. Ein Vorteil der zweifelnde Google-Nutzer sicherlich interessieren wird ist die geringe Menge der gesammelten Daten zum Anwender. Sämtliche "benutzerrelevanten Daten" werden spätestens nach 48 Stunden gelöscht. Bisher ist jedoch nicht bekannt, um welche Daten es sich hierbei genau handelt.
Dennoch, die Idee der umweltfreundlichen Suchmaschine ist alles andere als neu. In Australien wurde beispielsweise die Suchmaschine Ecocho entwickelt, die sich ebenfalls der "grünen Suche" verschrieben hat. Sie wollte einen Ausgleich über den Aufkauf von CO2-Ausstoß Emissions-Zertifikaten schaffen, für welche jeweils dann Bäume gepflanzt werden sollten. Aber auch der Entwickler von Ecosia, Christian Kroll, hat in der Vergangenheit bereits Suchmaschinen entwickelt. Forestle und Znout nannten sich diese beiden und hatten einen ähnlichen Ansatz wie Ecocho. Beide haben es in den Jahren ihrer Verfügbarkeit bereits geschafft rund 2,8 Quadratkilometer Regenwald zu schützen. Mit Ecosia soll diese Zahl nun noch weiter angehoben werden.
Es bleibt abzuwarten, wie hier die Entwicklung tatsächlich sein wird. Die große Masse von Nutzern ist auf die Suchmaschine von Google eingestellt und wechselt nur sehr träge auf andere Suchmaschinen. Zudem hat auch Google längst den Klimaschutz für sich entdeckt und finanziert bereits seit einigen Jahren verschiedene Projekte rund um den Klimaschutz aber auch in der Bekämpfung von Aids oder für die Forschungs- und Wirtschaftsförderungen. Damit ist auch Google bis zu einem gewissen Grad eine umweltfreundliche Suchmaschine.

Weitere Informationen zur Suchmaschine Ecosia

Hier befinden Sie sich:
Top-Ranking-Funk >> Umweltfreundliche Suchmaschine Ecosia

Navigation